Der Anstieg zum Dünser Älpele vom Illtal aus besteht aus zwei Teilen. Teil eins (9,9 Kilometer lang) führt von Schlins nach Furtsch, Teil zwei (4,9 Kilometer) von Furtsch zum Dünser Älpele. Es ist eine landschaftlich reizvolle Fahrt auf einer oft schmalen Straße. Die Auffahrt befindet sich außerhalb des Hochgebirges, bietet aber viele Aussichte auf hohe Gipfel, vor allem auf die des weiter südlich gelegenen Rätikons. Als ich hier das erste Mal radelte, wurden diese Ausblicke erheblich getrübt, laut österreichischem Wetterdienst durch Saharastaub (siehe meine Fotos). Der erste Teil des Anstiegs hat mehrere Varianten. Ich habe mich entschieden in Schlins zu starten und über Röns, Düns und Bassigg nach Furtsch zu radeln. Die steilsten Abschnitte des ersten Teils liegen zwischen Schlins und Röns (250 Meter bei 13%), sowie vor und in Bassigg (zwei Kilometer bei 8-12%). Insgesamt jedoch ist der zweite Teil des Anstiegs deutlich härter als der Teil vor Furtsch (9,1 gegenüber 6,4%). Ausblicke sind seltener als im ersten Teil, da die Route jetzt größtenteils durch Wälder führt. Ab halber Strecke zwischen Furtsch und dem Ende des Anstiegs, das ist ab der Stelle wo die Straße fast 180 Grad Richtung Osten dreht, wird die bis dahin ausgezeichnete Straßenoberfläche ziemlich schlecht. Diese „Kurve“ enthält auch die steilsten 250 Meter der Fahrt (13%). Am Ziel des Anstiegs gibt es ein Restaurant mit Terrasse und einen hohen Sendeturm des ORF (Österreichischer Rundfunk).