Wenn man im Val d’Hérens bergauf fährt, teilt sich das Tal bei Les Haudères in zwei Äste. Dieser Anstieg beginnt an dieser Talverzweigung und führt bis zum Ende des Asphalts im, talaufwärts gesehen, linken Seitental. Die letzten Kilometer der Strecke sind großartig. Durch den Wald, hauptsächlich Lärchen, hat man Aussicht auf superhohe Alpenriesen, von denen die Dent Blanche (für den bergauffahrenden Radfahrer links von der Längsachse des Tals) der höchste ist (4357 Meter). Schade, dass die Sonne ziemlich tief über den höchsten Gipfeln stand, als ich hier unterwegs war. Dadurch wurde der Blick auf die Berge ziemlich trüb. Das Profil gliedert sich in drei Teile. Die ersten 3,5 Kilometer bis Forclaz sind die schwersten, mit dem steilsten Kilometer der ganzen Strecke (9,2%). Danach verliert man in einer Abfahrt 55 Höhenmeter. Schließlich ist die Steigung im wunderschönen Schlussabschnitt sehr variabel (5 bis 9% für die 500-Meter-Abschnitte). Achtung: Etwa 1 Kilometer vor dem Ende des Anstiegs sollte man trotz einiger Dutzend Meter schlechten Asphalts und eines runden weißen Verkehrsschilds mit rotem Rand weiterradeln!