Der Anstieg von Rankweil zum Dünser Älpele ist wesentlich weniger schön als der Anstieg zum gleichen Ziel vom Illtal aus. Das liegt an den ersten sechs Kilometern zwischen Rankweil und Übersaxen. Hier ist die Straße breit und verläuft meistens durch den Wald, das lohnende Ausblicke verwehrt. Zwei Kilometer nach dem Ausgangspunkt der Fahrt wird die Straße steil und das ändert sich nicht auf den nächsten 4,5 Kilometer, bis kurz nach Übersaxen (durchschnittlich 8,9%). Danach wird die Fahrt angenehmer, da die schmale, Straße sich durch einen schönen Wald schlängelt. Drei Kilometer lang ist das Radeln auch leichter (zwischen -1 und 5%). Dann ist der letzte Kilometer vor Furtsch wieder etwas anstrengender (7-8%). In Furtsch vereinigt sich dieser Anstieg mit dem Anstieg aus der anderen Richtung, um die letzten fünf Kilometer gemeinsam zurückzulegen. Diese haben eine Steigung von durchschnittlich 9,1%, es geht also zur Sache. Aussicht sind hier eher selten, da die Strecke wieder größtenteils durch Wälder führt. Ab halber Strecke zwischen Furtsch und dem Ende des Anstiegs, das ist ab der Stelle wo die Straße fast 180 Grad Richtung Osten dreht, wird die bis dahin ausgezeichnete Straßenoberfläche ziemlich schlecht. Diese „Kurve“ enthält auch die steilsten 250 Meter der Fahrt (13%). Am Ziel des Anstiegs gibt es ein Restaurant mit Terrasse und einen hohen Sendeturm des ORF (Österreichischer Rundfunk).