CyclingUp: Monte Zoncolàn-West







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nr.

Region: Italienische Alpen
Härte: 1625 sap
Höhenmeter: 1194
Steilster Kilometer: 17.6%

Steilste 250 m: 21%
Beginn: 536 m    Ende: 1730 m
Mittlere Neigung: 12.2%
Länge: 9.8 km

Startort: Walke
Zustand der Strasse (2017): sehr gut
Andere Rennradfahrer: 5-10 p. St.
Motorfahrzeuge: 10-30 p. St.
Landschaft & Straße: (3/5)
Restaurant oder Café am Ende: ja

PHOTOS


         

Der Aufstieg von Ovaro zum Monte Zoncolàn ist entsetzlich. Wenn man mit jemandem verabredet hat ihn zu fahren, ist es besser sich abzumelden mit einer Ausrede, zum Beispiel Krankheit oder "Ich muss mit meiner Schwiegermutter skypen". Der Monte Zoncolàn-West ist derzeit (2017) der schwerste der italienischen Aufstiege auf dieser Website, obwohl nur 1194 Höhenmeter zu bewältigen sind, viel weniger als zum Beispiel beim Stilfser Joch-ost mit seinen 1849 Höhenmessern. Trotz des Rufes des Aufstiegs wollte meine Frau den Anstieg zum Zoncolàn versuchen. Also blieb mir wenig anderes übrig als mitzufahren, natürlich auch wegen cyclingup.eu, und irgendwie haben wir es ohne Absteigen geschafft. Schon zwischen Ovaro und dem zwei Kilometer weiter liegenden Liariis steigt die Straße steil an (9-12%). Später wird sich herausweisen dass dieser Abschnitt nur zum Aufwärmen ist. In Liariis biegt man scharf nach rechts und folgt ein fast horizontales Stück von 500 Metern. Das ist bedenklich, weil total nur 9,8 Kilometer zur Verfügung stehen um fast 1200 Höhenmeter zu überwinden. Wenn dann noch 500 Meter von diesen 9,8 Kilometern abgezogen werden! Nach diesem flachen Stück beginnt der Mittelteil, wegen dessen der Zoncolàn berüchtigt ist. Auf den nächsten sechs Kilometern werden 879 Höhenmeter überwunden. Das ergibt eine durchschnittliche Neigung von 14,7%. Weniger als ein Kilometer nach dem Anfang dieses Mittelteils beginnen der steilste Kilometer (17,6%) und die steilsten 250 Meter (21%), nicht nur dieses Anstiegs, sondern (in 2017) der gesamten Website. Nach diesem grausamen Anfang lässt die Neigung, innerhalb dieses Mittelteils, allmählich ab, wird jedoch nirgends weniger als 12%. Die letzten zwei Kilometer der Fahrt sind dann weniger schlimm. Steile und sanft ansteigende Abschnitte (6-13% für die 500-Meter-Intervalle) wechseln einander ab. Leicht ist unter anderem das Stück durch drei gut beleuchtete Tunnel, die man kurz nach einander durchfährt. Die Paßhöhe selbt wird sichtbar beim Anfang einer Reihe von Haarnadelkurven. Hier steigt die Neigung wieder auf 13%. Bis 2017 wurde der Zoncolán während des Giro d'Italias fünfmal gefahren (2003-2014), viermal davon aus Ovaro. Die Straßenoberfläche ist (in 2017) in sehr gutem Zustand. Ist das für den Giro?



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